Methoden

Durch bestimmte Methoden wie Hypnose oder eine Bewusstseinsveränderung im sogenannten Alpha-Zustand (Trutz Hardo) oder durch die Etablierung eines "doppelten Bewusstsein" im Entspannungszustand, in dem sich der Klient sowohl als Beobachter als auch als "anderes Ich" erlebt (Jameison) sollen diese vergangenen Erlebnisse an die Schwelle des Bewusstseins gehoben werden. Ebenso ist auch ohne jeglichen Entspannungszustand eine Wieder-Erinnerung (Anamnesis) möglich aufgrund von bloßen Assoziationen zu bestimmten Schlüssel-Sätzen, die der Betreffende selbst immer wiederholt gebraucht (Netherton/Shiffrin).

 

Nach der Methode von Ingrid Vaillières und ihrer Schülerin und meiner Lehrerin Ursula Schmitz werden im Wachzustand bestimmte Schlüssel-Fragen gestellt, die in Zusammenhang stehen mit dem jeweiligen konkreten Problem des Betreffenden. Dabei kommen ohne jegliche vorausgehende Entspannung Erinnerungen an frühere Leben an die Oberfläche, weil im Unterbewusstsein die Vergangenheit präsent ist. Dabei wird zu jedem Opfer-Leben ein entsprechendes Täter-Leben gesucht, so dass der Betreffende sich als "selbst-verantwortlich" - im Grunde damit als "schuldig" - wahrnimmt für sein Karma, d.h. die leidvollen Umstände in diesem oder einem vergangenen Leben. Der Betreffende wird sich damit seiner eigenen Unvollkommenheit umso mehr bewusst, vergisst aber meiner Meinung nach, dass seine Seele bereits vollkommen und im Grunde göttlich ist. Diese realistische und zugleich pragmatische Sichtweise hat mich während der Ausbildung zutiefst abgeschreckt, weil Klienten, die im Grunde "leidend" sind und insofern "Patienten", durch eine Rückführungstherapie nicht noch mehr leiden sollten - insbesondere unter Schuld- oder Unzulänglichkeitsgefühlen oder belastenden Erinnerungen an diverse grausame Torturen. Die Methode von Vaillieres-Schmitz basiert auf dem Prinzip der Dissoziation von bestehenden Assoziationen und geht davon aus, dass alle wichtigen Details eines Erlebnisses oder gar eines ganzen vergangenen Lebens wieder erinnert werden sollen in einem relativ bewussten Zustand, wobei durch das Wiedererleben des Todes dieses Leben energetisch abgeschlossen wird. Obwohl ich in dieser Ausbildung sehr viel gelernt habe über die Natur der Psyche, über die Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart, habe ich für mich eines anderes Konzept, das ich hier als "ANKH" bezeichne, entwickelt. Ich beschränke mich auf die früheren Leben, die von selbst an die Oberfläche kommen wollen, auf sogenannte "unerlöste Inkarnationen". Damit orientiere ich mich an der Vorgehensweise von Prof. David Cliness, von dem in dem Buch "Das Buch von der Wiedergeburt" (Christopher M. Bache) berichtet wird. Wer bei mir eine Rückführungstherapie macht, erlebt am eigenen Leibe die Wirklichkeit der Reinkarnation - die Tatsache, dass unsere Seele ewig lebt und sich in verschiedenen Ich-Persönlichkeiten vor unserem gegenwärtigen Ich verkörpert hat. Dieses gegenwärtige Ich hat die Aufgabe, seine Seele zum Ausdruck zu bringen, sie "hier und jetzt" zu verwirklichen und dabei auch die Probleme, sprich das Karma der Vorgänger aufzulösen.

 


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