3. Stufe: Katharsis

Auch dieser innerhalb der Psychotherapie geläufige Begriff stammt aus der griechischen Antike und zwar von dem Philosophen Aristoteles, der ihn geprägt hat im Hinblick auf die reinigende Wirkung der griechischen Tragödie auf die Zuschauer, die intensiv dargestellte Gefühle der Protagonisten miterleben und durch Weinen oder Erschauern selbst von belastenden Gefühlen befreit werden sollen. Innerhalb der Psychotherapie ist es noch immer umstritten, ob es tatsächlich Aggressionen mindert, wenn wir auf unschuldige Gegenstände mit Fäusten trommeln oder laut schreien. Doch um diese expressive Dramatisierung geht es mir nicht in erster Linie, wenn ich diesen Schlüsselbegriff zur Umschreibung des dritten Therapieziels verwende. "Katharsis" bedeutet innerhalb der ANKH-Rückführungstherapie die Reinigung des Energiefeldes, d.h. der einzelnen Chakren, von alten oder fremden Energien. Das kann geschehen durch eine intensive Erinnerung, die mit Emotionen, Körperempfindungen und konkreten Gedanken an ein vergangenes Erlebnis einhergeht, das aus diesem Leben oder einer vergangenen Existenz stammen kann. Der eine verarbeitet so etwas besser, wenn Tränen fließen, der andere betrachtet alles mehr aus der Distanz, ein dritter möchte die erlebte Szene wie in einem Psychodrama ausagieren. Ich richte mich nach den Bedürfnissen des Klienten und seiner jeweiligen Eigenart. Wichtig ist in jedem Fall, dass zunächst in das jeweilige Erlebnis hinein geatmet wird, denn dadurch wird die Verdrängung rückgängig gemacht, denn jede Verdrängung bzw. jede Angst geht mit dem Anhalten des Atems einher - und am Ende sollte das Erlebte und die damit verbundenen Empfindungen, Emotionen und gedanklichen Vorsätzen mit dem Atem ausgeschieden werden, damit die Vergangenheit nicht länger die Gegenwart überschatten kann. Wichtig beim Prozess der Katharsis ist auch der konkrete Versuch, unvollendete Angelegenheiten aus einem vergangenen Leben hier und jetzt zum Abschluss zu bringen. Oft geht es dabei um Vergebung - sich selbst oder einem anderen zu vergeben. Damit können sich Hass-Gefühle auflösen, die das Herz-Chakra verschlossen halten, und die Liebe wieder fließen, was im Prozess der Herz-Öffnung seinen Abschluss findet.


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