Chakren und Tierkreiszeichen

Chakren sind Energiewirbel mit jeweils einem vorderen und einem rückwärtigen Pol. Dreht sich einer dieser Wirbel links herum, dann ist dieser Pol verschlossen. Jedes Chakra existiert nicht nur im Vitalkörper oder Ätherleib, wie viele „Esoteriker“ meinen, sondern in allen Körpern auf unterschiedlichen Schwingungsebenen: im Emotionalkörper, im Mentalkörper, im Astralkörper im höheren Mentalkörper und im sogenannten Kausalkörper, der sozusagen die "Ur-Sachen", die Samen aus früheren Leben in sich trägt. Das Thema ist kompliziert und kann hier nur angerissen werden. Die Entwicklung läuft darauf hinaus, beide Pole jedes Chakras zu öffnen und so auf einer Ebene die „goldene Mitte“ zu finden. Das klingt abstrakt, aber nicht wenn wir die Chakren-Pole in Beziehung setzen zu jeweils gegenüberliegen Tierkreiszeichen. Die Idee zu diesem neuen „Chakra-Astrologie-Modell“ stammt von keinem Geringeren als dem Lehrer von Paramahansa Yogananda, Sri Yuktesvar (vgl. „Autobiographie eines Yogi“): Gegenüberliegende Tierkreiszeichen bilden den jeweils vorderen und hinteren Pol eines Energiezentrums (Sri Yuktesvar). Wurzel- und Scheitel-Chakra sind zwei Pole ein- und desselben Energiezentrums (diese Idee stammt von mir).

 

1. Nach diesem von mir entwickelten Chakra-Astrologie-Modell bilden das Wurzel-Chakra und das Scheitel-Chakra eine Einheit und entsprechen der Opposition zwischen den gegenüberliegenden Tierkreiszeichen Widder und Waage. Hierbei geht es um den folgenden Grundkonflikt und die Suche nach der goldenen Mitte, der inneren Balance, die dazu führt, dass der Mensch wieder „aufrecht stehen kann“ - auf eigenen Beinen, gleichermaßen in der Erde und im Himmel verwurzelt: Ich-Durchsetzung/Aggression/Selbstbehauptung (Wurzel-Chakra, Widder) contra Harmoniestreben/Rücksicht/Anpassungs- und Kompromissbereitschaft (Scheitel-Chakra, Waage) - der ewige Kampf zwischen dem Männlichen (Widder entspricht Mars) und Weiblichen (Waage entspricht Venus) in der Seele. Insbesondere die Widder-Energie bestimmt das Maß unserer Vitalität und unsere angeborene "Konstitution", die abhängig ist vom "Überlebenswillen". Wenn diese Widder-Energie eher schwach ist und der Mensch stärker seine Himmelswurzeln, d.h. die Waage-Energie seines Scheitelchakras, entfaltet hat, wirkt er "ätherisch", hat oft eine künstlerische oder idealistische Ader und eine eher eine schwache Konstitution. Wenn diese Integration auf der vertikalen Achse der Wirbelsäule gelingt, entfaltet sich erst das eigentliche 7. „Kronen-Chakra“, die unmittelbare Verbindung zur Seele, dem höheren Selbst.

 

2. Das Sakral-Chakra umfasst den vorderen Stier-Pol am Unterbauch und den rückwärtigen Skorpion-Pol am Kreuzbein. Hier wird der Konflikt ausgetragen zwischen Lebenslust/Sinnenfreude/Aufnehmen und Festhalten (Stier) contra Todesangst und -sehnsucht/Askese/Loslassen und (Sich-)Versagen bzw. Verlieren (Skorpion). Je nach dem, ob einer der Pole verschlossen ist, lebt der Mensch ein Extrem, und ist z.B. von seiner "Sinnenlust" gesteuert oder total gehemmt. Dieser Bereich ist jedenfalls die Domäne von Sigmund Freud, der Stier war mit Skorpion-Aszendent: das sogenannte Unbewusste, das sich in erster Linie im „Emotionalkörper“ abspielt, der dominiert wird vom der Energie des Sakral-Chakras. Negative Erfahrungen im sexuellen Bereich, ein Hungertod und Armuts- oder Keuschheitsgelübde in vergangenen Leben können dieses Chakra "überschatten", d.h. zu seinem "Verschluss" führen bzw. zu einer extremen Haltung, wenn nur einer der beiden Pole "links herum wirbelt". Auch hier ist das Ideal, die "goldene Mitte" zu finden zwischen den Extremen.

 

3. Das Solarplexus-Chakra entspricht auf der Vorderseite am Sonnengeflecht dem Zeichen Zwillinge und auf der Rückseite der unteren Brustwirbelsäule dem gegenüberliegenden Zeichen Schütze. Hier entwickelt sich das "Ich-Bewusstsein", das eigene Selbstbild und es entscheidet sich hier, ob sich ein Mensch im Einklang mit seiner Seele entwickelt oder mehr von außen geformt wird. Es geht hier also um die Frage der Orientierung ("Wonach richte ich mich im Leben?"). Da das Thema dieses Chakras innerhalb der ANKH-Rückführungstherapie im Vordergrund steht, möchte ich hier etwas näher darauf eingehen. Es handelt sich um den Grundkonflikt zwischen Fremdbestimmung aufgrund von „Gerede und Meinungen der anderen“ (Zwillinge) contra Selbstbestimmung (Autonomie) aufgrund des eigenen Glaubens oder einer persönlichen Sinn-Orientierung oder Zielsetzung im Leben (Schütze). Jeder muss seinen eigenen Weg finden, doch an welchen Wegweisern oder Vorbildern orientieren wir uns? Die Zwillinge-Energie, die in jedem von uns mehr oder weniger wirksam ist, aber natürlich besonders stark bei Menschen mit der Sonne im Zeichen Zwillinge oder mit Zwillinge-Aszendent, vergleicht sich gerne selbst mit anderen und richtet sich vornehmlich danach, was andere denken und sagen. Sie vertrauen dem sogenannten "gesunden Menschenverstand", d.h. was man glaubt, denkt und tut, anstatt auf ihr "Bauchgefühl" zu hören. Man/frau nimmt möglichst viele Informationen auf, um immer auf dem neuesten Stand, d.h. IN, zu sein. Doch aufgrund der heutigen Informationsflut verliert man so leicht die Orientierung und man gleicht einem "Blatt im Wind" und "weiß nicht mehr, was man glauben soll." Wer sich hiermit identifizieren kann, hat wahrscheinlich seinen Schütze-Pol nicht geöffnet und damit den Zugang zu seiner inneren Weisheit verloren, denn wie es der Kirchenvater und Philosoph Augustinus treffend formuliert hat: "Die Wahrheit wohnt im inneren Menschen." Weisheit kann man nicht erwerben, indem man viele Bücher und Zeitungen liest oder möglichst viele Kurse besucht, sondern indem man die Quelle im Inneren, die eigene Seele anzapft, sich sozusagen "wieder er-innert" an vergangenes Wissen und aus dieser "Intuition" echte Informationen schöpft. Um die Schütze-Energie zu spüren und die eigene Zielrichtung und den Sinn im Leben erspüren ist es notwendig, eine "Rückbeugung auf sich selbst" zu vollziehen, was als Selbstreflexion bezeichnet wird. Ich gebrauche bewusst das deutsche Wort anstelle von "Selbstbesinnung", weil wir diese Rückbeugung auch körperlich ausdrücken können, indem wir unsere Wirbelsäule wie einen Bogen anspannen zum "Hohlkreuz", als ob wir ein Bogenschütze wären, der einen Pfeil auf ein Ziel richtet. Mit einem solchen Ziel vor Augen sollten wir durch's Leben gehen und unseren persönlichen Weg entdecken, den vor uns noch keiner gegangen ist. Denn die Schütze-Energie will Neuland erschließen, den eigenen Horizont erweitern, expandieren, über sich hinaus wachsen. Wenn jedoch der Zwillinge-Pol dabei verschlossen bleibt, erstarrt die Schütze-Energie im Bewusstsein, schon im Besitz der Wahrheit zu sein, "alles zu wissen" und nicht mehr weiter suchen zu müssen. Daraus resultiert eine dogmatische Haltung,  die sich vor neuen Informationen verschließt, die andere belehren und bekehren will mit "Über-Eifer" und Fanatismus. Jedoch ein guter Lehrer (Schütze) lernt nie aus und kann immer wieder in die Schüler-Rolle (Zwillinge) schlüpfen. So äußert sich die Balance auf der Ebene des Solarplexus-Chakras und damit auch auf der Körperebene des Vegetativen Nervensystems.

 

4. Das Herz-Chakra besteht aus dem vorderseitigen Krebs-Pol (bei der Frau zwischen den Brüsten) und dem rückseitigen Steinbock-Pol (zwischen den Schulterblättern). Der Grundkonflikt auf dieser Ebene könnte man mit dem Gegensatz einer „JA oder NEIN-Haltung“ charakterisieren. Wer den Krebs-Pol geöffnet hat, reagiert emotional auf die Bedürfnisse "seiner Lieben", und sagt JA, wenn man ihn um seine Fürsorge oder Hilfe bittet. Wenn der hintere Pol geschlossen ist, kann er/sie gar nicht „nein sagen“, auch wenn er/sie dabei innerlich grollt. Der Krebs-Typ wirkt warmherzig im Gegensatz zum „kaltherzigen“ Steinbock-Typ, der gut NEIN sagen kann, wenn jemand oder etwas ihn bei seiner Konzentration auf sein Ziel stört und seinen Erfolg behindert. Dieser ehrgeizige Typ wirkt distanziert und leistet Widerstand - genauso wie er äußere Widerstände anzieht! Doch er wahrt stets die „Haltung“ und "tut seine Pflicht", auch wenn er innerlich manchmal rebelliert und nur aus einem Schuldgefühl handelt (dann schmerzt oft der Punkt zwischen den Schulterblättern). Auch auf dieser Ebene sollten wir die „goldene Mitte“ finden – im Einklang sein mit der Stimme unseres Gewissens, die einmal JA und ein anderes Mal NEIN sagt – je nach dem "Sinn des Augenblicks"! Wenn das Herz-Chakra an seinen beiden Polen geöffnet ist - darauf zielt die ANKH-Rückführungstherapie ab -, dann entwickelt sich eine Liebe, die gleichermaßen anderen Personen (vorderer Krebs-Pol) gilt, als auch bestimmten Interessen (hinterer Steinbock-Pol), bei denen man/frau sich selbst vergessen kann ("Selbsttranszendenz" - ein Grundbegriff der Logotherapie). Wenn wir etwas aus Liebe tun, aus Liebe für andere Menschen oder aus Liebe zu einer bestimmter Sache, fließt uns Energie zu - aus der unendlichen Quelle unserer Seele. Denn das Herz-Chakra stellt die Verbindung dar zwischen Körper und Geist, d.h. Wurzel- und Scheitel-Chakra (Widder-Waage und Krebs-Steinbock bilden das "kardinale Kreuz" im Horoskop).

 

5. Das Kehlkopf-Chakra ordne ich den gegenüberliegenden Tierkreiszeichen Löwe und Wassermann zu. Die Löwe-Energie am Hals will sich ausdrücken, beachtet und geachtet werden – wie „König und Königin“. Der Wassermann dagegen ist „der Schalk, der im Nacken sitzt“, der ewige Narr, der Außenseiter, der ganz eigene Wege geht und gerne seine Geheimnisse für sich behalten will – ein Eigenbrötler, der häufig von der Gemeinschaft geächtet wird, der sich aber auch gerne über andere lustig macht - und sich dabei oft unbeliebt macht und aneckt, aber auch  über sich selbst lachen kann. Es ist aber auch die Angst, die im Nacken sitzt, oder "der Kloß, der im Hals sitzt" bei Menschen, die in vergangenen Leben von ihrer Gemeinschaft bestraft wurden für etwas, das sie ausgesagt oder auch nicht gesagt haben. So eine Erfahrung in früheren Leben kann heute das Kehlkopf-Chakra blockieren und damit unseren Wunsch nach einer authentischen Selbstdarstellung – das Echt-Sein! Auch auf dieser Ebene versucht die ANKH-Rückführungstherapie wieder eine Balance herzustellen und beide Pole zu eröffnen durch "Sich-Wieder-Erinnern" an entsprechende traumatische Erfahrungen, die zur Abspaltung einer bestimmten Fähigkeit des Selbstausdrucks geführt haben.

 

6. Dem Stirn-Chakra, dem sogenannten „dritten Auge“, ordne ich in meiner „Chakra-Astrologie“ dem Zeichen Jungfrau zu (Punkt zwischen den Augenbrauen) und dem gegenüberliegenden Zeichen Fische (entsprechende Stelle am Hinterkopf). Wir können uns diesen Grundkonflikt veranschaulichen, wenn wir uns einen kurzsichtigen Menschen vorstellen, der die Realität wie im Weichzeichner wahrnimmt mit verschwommenen Konturen, der im Grunde aus dieser harten Jungfrau-Realität flüchtet in eine Scheinwelt und sich überwiegend nach innen richtet - sozusagen auf seinen "Hinterkopf" (Fische-Wahrnehmung). Der Fische-Betonte kann leicht seinen „sechsten Sinn“ entfalten für die „andere Realität“ und einen "Blick für das Ganze" entwickeln aufgrund der Betonung der rechten Hirnhälfte. Doch um wirklich "ganz" zu werden, sollte er ebenso seinen Jungfrau-Pol öffnen, ganz genau hinschauen und seinen Blick für die Realität schulen und an spezifische "Einzelheiten" nah herangehen, sie unter die Lupe nehmen und analysieren. Demgegenüber steht der einseitig Jungfrau-Betonte mit seinem angeborenen glasklaren Blick für Details, der vielleicht später durch „Weitsichtigkeit“ gezwungen wird, Abstand zu nehmen, um mehr wahrnehmen zu können, als ihm die Scheuklappen seines analytischen Verstandes gestatten. Dieser "Pragmatiker", der ökonomisch denkt und handelt nach Nützlichkeitsinteressen, ist sich nicht bewusst, was alles in seinem Hinterkopf an Informationen gespeichert ist, die seine Wahrnehmung der Realität verzerren und seine vermeintliche Objektivität einschränken. Wenn bei ihm der Fische-Pol geöffnet wird durch die gezielte Konzentration auf den Hinterkopf, wird er seine kleine Welt mit anderen Augen sehen...

 

Mehr kann ich hier nicht zu meinem Chakra-Astrologie-Modell ausführen. Ich suche nach einem Verleger, um meinen gut durchdachten Ansatz, der gleichermaßen für Astrologen als auch im Hinblick auf Energiearbeit und Rückführungstherapie interessant sein dürfte, mit anderen teilen zu können. 

 

Bei diesen Grundgedanken, die ich gerne einmal in einem Buch veröffentlichen möchte, wenn ich zugleich die Relevanz dieses neuen Ansatzes für eine integrative Reinkarnationstherapie aufzeigen kann, will ich es hiermit belassen. Interessierte können sich an mich wenden, wenn Sie mehr wissen wollen... Vielleicht könnte ich eine Art „Fernstudium“ im Internet anbieten zu diesen Themen.

 


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