1. Stufe: Anamnesis

 

Der Schlüssel-Begriff  "Anámnesis" hat in diesem Kontext nichts zu tun mit dem in der Medizin geläufigen Begriff der Anamnese. Der Begriff stammt ursprünglich aus der altgriechischen Philosophie. So behauptet der weise Platon bzw. sein Lehrer Sokrates in dem Dialog "Theaitetos", dass alles Wissen im Grunde ein Wiedererinnern sei, weshalb auch ein Sklave oder auch ein Kind mathematische Einsichten leicht nachvollziehen könne, wenn man ihm nur die richtigen Fragen stellt im sogenannten "Sokratischen Dialog". Ein solches Menschenbild, das von der Gleichheit aller Menschen ausgeht, bildet die Grundlage der Demokratie, wie sie im Alten Griechenland entstanden ist. Wenn auch Platon hier auf seine Ideenlehre anspricht, derzufolge wir alle diese geistigen Prinzipien vor unserer Geburt im Himmel geschaut hätten, so steht doch im Hintergrund der Anamnesis-These die Reinkarnationslehre, die schon der eingeweihte "Vorsokratiker" und berühmte Mathematiker Pythagoras, dessen "Satz des Dreiecks" jedes Kind in der Schule lernt, in Griechenland verbreitet hat.

"Erinnere dich wieder, was du bist" ist ein grundlegendes Prinzip innerhalb der ANKH-Rückführungstherapie. Dabei ist es gar nicht entscheidend, wer oder was jemand in anderen Leben gewesen ist und was er/sie alles erlebt hat. Es geht vielmehr um die letzte Einsicht, etwas anderes als dieses Ich zu sein, um das sich gerade alles dreht, sondern eine ewige Seele. Es ist dabei von entscheidender Bedeutung, welche Fragen dem Klienten gestellt werden. Auch hierbei orientiere ich mich an der Sokratischen Methode, der sogenannten Maieutik, die auch als geistige Hebammenkunst bezeichnet wird. Einsichten werden dabei an die Oberfläche des Bewusstseins geholt - ähnlich wie ein Kind zur Welt gebracht wird, oft mit entsprechenden "Wehen" verbunden. Der Therapeut befragt die Seele des Klienten, die allein ihre Wahrheit kennt und sie am eigenen Leib spürt durch mitunter schmerzhafte Körperempfindungen, intensive Emotionen und klare Gedanken, die offensichtlich von einer anderen Person stammen - aus einem anderen Raum- und Zeitgefüge. Als diagnostischer Wegweiser dient mir dabei das individuelle Geburtshoroskop des Klienten. Das jeweilige Problem des Klienten wird im "Anamnesis-Prozess" zurück geführt auf ein entsprechendes traumatisches Erlebnis in einem früheren Leben, wieder durchlebt und die damit verbundenen Vorsätze bzw. Glaubenssätze bewusst gemacht. Um eine Karma-Auflösung zu bewirken, ist es nicht unbedingt erforderlich, möglichst viele konkrete Erinnerungen an vergangene Leben an die Oberfläche zu holen. Auch verzichte ich in meiner ANKH-Therapie auf die gezielte Aufdeckung von Täterleben nach einem entsprechenden Opferleben, denn mir geht es nicht um die Verstärkung sondern die Auflösung von Schuldgefühlen. Es genügt allein die Erkenntnis und die damit verbundene Neuorientierung:

 

"Ich bin mehr als dieser Körper und dieses Ich". 

Ich bin mehr als dieses Problem - ich habe es selbst verursacht und kann es selbst lösen.

Ich bin eine ewige Seele und als solche vollkommen und unverletzbar.

 

 

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